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I print it that way!

Herstellung

Nothing compares 2 print!

Wir haben jeden Druck mit der richtigen Portion Kühnheit, ohne Berührungsängste und natürlich mit viel Liebe selbst hergestellt. 

Sarah geht sehr frei und experimentell mit der Technik des Siebdrucks um. Verschiedene Farben werden direkt auf ein belichtetes oder unbelichtetes Sieb geschüttet - die Ergebnisse erinnern an abstrakte Malerei und reizen mit ihrer Tiefe und den einzigartigen Farbspielen.

Einzigartig! Genau - jedes Blatt ist ein Unikat, denn mit diesem Verfahren zwei gleiche Drucke herzustellen ist schier unmöglich!

Das ist das Besondere an ihrer Siebdrucktechnik.

 

Obwohl der Siebdruck eigentlich dafür verwendet wird, ein Motiv seriell zu reproduzieren, hebelt sie diese Eigenschaft mit ihrer Drucktechnik aus und hat jedes Mal ein neues Original. Dabei kann auf dem ein oder anderen Blatt auch mal ein farbverschmierter Fingerabdruck übrig bleiben - das gehört einfach dazu! Drucken mit Leib und Seele! 

 

Wir lieben hochwertige, saftige, knallige Farben! 

Judith druckt ihre Werke vorwiegend mit dem Riso-Drucker.

Das Prinzip ist das Gleiche, jedoch maschinell. Hier läuft der Druckvorgang noch schneller.Die Vorlagen stellt Judith meist aufwändig digital her.

 

           Der Drucker haucht den digitalen Vorlagen dann erst das Leben ein. 

           Die Drucke aus dem Riso-Drucker besitzen ihren ganz eigenen Charme!

 

Judiths meist floralen Motive stammen aus dem textilen Bereich, liegen selbst aufgenommenen Fotos oder ihren Malereien zugrunde. Dabei entstand in der Vergangenheit eine bunte Vielfalt aus verschiedenen Drucken. 

 

Im Siebdruckverfahren wird eine spezielle wasserbasierte Farbe durch ein Sieb auf einen Untergrund gedrückt. So können verschiedene Materialien bedruckt werden, von Papier über Textilien bis hin zu Holz, Metall oder Plexiglas. Jedes dieser Siebe besteht aus einem feinmaschigen Gewebe, welches flach auf einen Metallrahmen gespannt ist.

 

Vor dem Drucken wird das Sieb mit einer lichtempfindlichen Beschichtung geschlossen. Auf diese lichtempfindliche Beschichtung wird eine zuvor individuell angefertigte Schablone (vergleichbar mit Negativ in der Fotografie) gelegt, welche das Sieb vor dem Licht schützt. An den Stellen, wo Licht ins Sieb gelangt, fixiert sich die Beschichtung und das Sieb wird dicht. Wo kein Licht hingelangt, bleibt das Sieb offen und die Farbe kann durchdringen. 

 

Im Druckprozess werden dann die gewünschten Farben mit einer Rakel durch das Sieb auf den Untergrund gedrückt. Üblicherweise wird pro Schablone bzw. belichtetes Sieb eine Farbe verwendet. Dadurch entstehen meist sehr grafische Arbeiten.

 

Sarah nutzt dieses erlernte Verfahren experimentell und schüttet mehrere Farben gleichzeitig in ein Sieb. Ähnlich wie beim Action Painting entstehen so ganz zufällige individuelle Kompositionen. Und jedes Blatt wird zum Unikat. 

Was ist eigentlich Siebdruck?

Wie funktioniert das und was hat das mit einem Sieb zu tun?

Risographien entstehen im Riso-Drucker, welcher auch mit dem Siebdruckverfahren arbeitet, aber maschinell und automatisch. Zunächst wird eine individuell generierte Schablone in Graustufen angelegt. Diese wird digital an den Drucker gesendet und im Sieb, welches um die zylindrische Farbpatrone herum gespannt ist, maschinell fixiert. Man muss vorher also genau wissen, welcher Bereich welche Farbe bekommen soll. ​

 

Im Riso-Drucker finden zwei auswechselbare Farbpatronen Platz, sodass in einem Druckdurchgang ein zweifarbiger Druck entstehen kann. Weitere Farben können nach dem Trocknen in einem neuen Druckdurchgang darüber gedruckt werden.  

 

Kleinigkeiten, wie z.B. Farbintensität, Abstände oder die Passgenauigkeit der Motive können manuell im Druckprozess korrigiert werden. Wenn alles passt, können mehrere gleiche Drucke schnell hintereinander gedruckt werden. Hier entstehen somit Auflagendrucke, die sich jedoch durch die knalligen Echtfarben und die Rasterstruktur von einem digitalen Druck unterscheiden.  ​​

Und was ist Risographie?